CRO pharma firmensitz

aufgabe

firmenzentrale für croma pharma, die dem wachstum des betriebes rechnung trägt

antwort

für den neuen firmensitz wird ein konzept für ein flexibles und offenes büro umgesetzt.

der betrieb ist geprägt durch ein dynamisches wachstum seiner abteilungen, was in einem starken widerspruch zu der klassischen zellenstruktur für arbeitsplätze bei herkömmlichen büroplanungen steht. dieser anspruch wird durch ein völlig offenes raumkonzept gelöst. für die auf zwei geschoßebenen flexibel angelegten büro- und arbeitszonen wurden modulare möbel entwickelt, die es ermöglichen, auf die unterschiedlichen anforderungen der einzelnen abteilungen zu „reagieren“, als auch bei bedarf geschützte ruhebereiche bzw. kommunikationsräume zu schaffen.
auch das oberste geschoß ist als flexibles plateau angelegt, auf dem ein offener, erweiterbarer veranstaltungsbereich fließend in die pavillonartig arrangierten büros der ceos übergeht, aber auch gänzlich davon abtrennbar ist.
ein weiterer schwerpunkt der planung liegt auf niederschwellig zugänglichen gemeinschaftszonen, die sich durch eine spezielle farbgestaltung herausheben und die interne kommunikation fördern. so wurde im ug auch ein großzügiger fitnessraum für die mitarbeiterinnen realisiert. ebenfalls im ug befindet sich die kantine, die sich sowohl zu einem vorgesetzten atrium im außenraum als auch zum darüber liegenden erdgeschoß hin öffnet.

ingo nussbaumer, künstler und farbtheoretiker, setzt konzeptionell mit seiner das restaurant und atrium „umlaufenden“ arbeit „inkarnat“ bei der spezialisierung des pharmaunternehmens auf ästhetische dermatologie an. als ‚inkarnat’ bezeichnet man in der bildenden kunst den hautton bzw. die hautfarbe, demfolgend fächert er die dafür verwendete farbpalette räumlich auf.
für die ausgestaltung der vertikalen haupterschließung hat die österreichische künstlerin esther stocker eine wandmalerei konzipiert, die alle gesetze der geometrie auszuhebeln und damit visuell den raum aufzulösen scheint.

das volumen des baukörpers ist schlicht und kompakt. mittels variierender fugenstärken und unterschiedlich breiter alucobondelemente erhalten die parapete der bandfassade eine vertikale rhythmisierung.

fertig2017
landAUT
ortleobendorf 2100
grösse5000 m2
auftraggebercroma pharma gmbh
querkraft partnerjakob dunkl
gerd erhartt
peter sapp
projektleitungleila hässig
mitarbeiterInnenjohannes zotter
sonja mitsch
fabian kahr
kunstingo nussbaumer
esther stocker
landschaftsplanungdoris haidvogl
statik, öbaGB consult zt gmbh
haustechnikengie austria gmbh
weiss anlagen technik gmbh
ing. jauk kg
bauphysiking. jauk kg
TAS bauphysik gmbh
elektrolicht loidl gmbh
pbW d.wintersperger
lichtplanungdi klaus pokorny
fotoshertha hurnaus
peter podelka